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Bodyclock Haaranalyse – Endlich besser schlafen

Bodyclock Haarnalyse

Mensch und Tier müssen schlafen. Selbst bei Pflanzen wurde so etwas wie ein „Ruhemodus“ beobachtet. Jeder weiß, wie wertvoll eine gute Nacht Schlaf sein kann. Im Schlaf regeneriert sich der Körper, repariert Schäden, verarbeitet und speichert die Erfahrungen des letzten Tages. Fällt dieser Phase der Erholung weg, fühlt man sich erschöpft, antriebslos, zum Teil gereizt und unausgeglichen.

Gründe für Schlaflosigkeit

Herumwälzen, an die Decke starren, Gedanken kreisen, Albträume, wachliegen. Vielen Menschen kommt das nur allzu bekannt vor. Je nach Alter und Geschlecht leiden in Deutschland 13-43% der Bevölkerung unter Schlafstörungen, Tendenz steigend. Und das hat seine Folgen. Chronische Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen können nicht nur dem Körper zusetzen, sie gehen auch auf die Psyche. Soweit, dass manche sogar Angst haben, überhaupt ins Bett zu gehen.

Die Gründe für Insomnie (Schlaflosigkeit) sind vielfältig und reichen von Stress, über Anspannung bis hin zu chronischen Erkrankungen. Fast immer sind Schlafprobleme eine Folgeerscheinung anderer Ursachen.
Schnarchen kann auf eine Atmungsstörung hindeuten und sollte deswegen dringend behandelt, beziehungsweise der Grund ermittelt werden, denn nicht jedes Schnarchen ist gleich.

Doch gibt es auch neurologische Gründe, wie MS (multiple Sklerose), Schlaganfall, RLS (restless-legs-syndrom) u.a. Allen voran jedoch psychische Erkrankungen, über 50% der Fälle sind darauf zurückzuführen. Vor allem Angststörungen, post-traumatische Belastungsstörung, Traumata und Depressionen verhindern hier das Ein- und Durchschlafen; selbst wenn der Körper durchaus müde und erschöpft ist. Medikamente können kurzzeitig Abhilfe schaffen, doch sollte der Fokus auf die Lösung des zu Grunde liegenden Problems gelegt sein.

Das Berliner Unternehmen BodyClock hat den ersten RNA-Haartest zur Ermittlung der eigenen inneren Uhr für zuhause entwickelt.

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Die innere Uhr

Schlafprobleme müssen aber nicht zwingend krankhaft bedingt sein. Der Faktor Zeit spielt nämlich eine entscheidende Rolle. Man nennt es die innere Uhr; sie ist Teil des menschlichen Biorhythmus und bestimmt, wann, wie lange und wie gut wir schlafen. Ebenso ist sie für viele Prozesse im Körper verantwortlich, wie die kognitive Leistungsfähigkeit, oder den Hormonhaushalt.

Am ausschlaggebendsten ist der Wechsel zwischen Tag und Nacht, bzw. hell und dunkel. Bei Dunkelheit gibt die innere Uhr das Signal zum müde werden, woraufhin der Körper das Schlafhormon Melatonin ausschüttet. Deswegen fällt es auch den meisten Menschen schwer, tagsüber zu schlafen, denn Helligkeit wird mit wach sein assoziiert. Besonders für Menschen, die nachts arbeiten, ist es dadurch schwer, dann ihren Schlaf nachzuholen. Da helfen auch zugezogene Vorhänge oder Rollläden nichts.

Im Grunde ist unsere Gesellschaft Schuld an den zunehmenden Schlafproblemen der Bevölkerung. Festgelegte Arbeitszeiten zwingen viele Menschen dazu, gegen ihren Biorhythmus zu handeln. Auch der stetig wachsende Leistungsdruck, der bereits in der Schule beginnt, trägt seinen Teil dazu bei. Wenn man allerdings erst einmal weiß, was einem gut tut, lassen sich einige Parameter auch ändern, z.B durch Schichtwechsel etc.
Die innere Uhr geht bei jedem Menschen anders. Dabei wird zwischen drei Schlaftypen (Chronotypen) unterschieden.

Die Chronotypen

Die Frühtyp: Auch „Lerche“ genannt. Dabei handelt es sich um die Frühaufsteher, die morgens am produktivsten und energiegeladensten sind. Sie gehen früh ins Bett und stehen früh auf. Sie machen etwa 10-20% der Bevölkerung aus.

Der Spättyp: Dieser beschreibt die „Eulen“, die oft bis spät in die Nacht wach bleiben, dann aber auch bis Vormittags schlafen. Auch dieser Typ kommt nur bei 10-15% vor.

Der Zwischentyp (Normaltyp): Dieser liegt irgendwo zwischen früh und spät, auch als „Taube“ bezeichnet, er ist quasi der Standardtyp und macht den größten Anteil der Bevölkerung aus.

Der Chronotyp ist bereits in den Genen verankert und geht bis in die Steinzeit zurück, denn Evolution schreitet jeden Tag fort, aber nur sehr, sehr langsam. Als die Menschen noch Jäger und Sammler waren und nicht die dominante Spezies auf dem Planeten, waren sie durchweg Gefahren ausgesetzt. So musste nachts immer ein Mitglied Wache schieben, genauso wie am frühen Morgen, da die meisten Raubtiere dieser Zeit in der Dämmerung umherstreifen. Der Großteil einer Sippe war jedoch den ganzen Tag über wach, ging auf die Jagt etc. Man könnte also sagen unsere Genotypen sind das biologische Erbe unserer Vorfahren.

Folgen von Insomnie

Ein Problem, wenn der entsprechende Schlaftyp nicht in den Alltag passt und so zwanghaft geändert oder verschoben wird, wie beispielsweise bei Krankenschwestern. Ein Spättyp hätte weit weniger Probleme nachts zu arbeiten, als ein Frühtyp.

Wer über längeren Zeitraum schlecht, bis gar nicht schläft, setzt seinen Körper dauerhaftem Stress aus. Nicht nur fehlt die Energie für den Alltag, auch Herz-Kreislauf Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Depressionen können die Folge sein. Neben der richtigen Ernährung ist ausreichend (guter) Schlaf das Wichtigste, um gesund zu leben.

Auch wenn man sich nach seinem Schlaftyp richtet, gibt es immer noch genug andere Gründe die Schlaflosigkeit auslösen können. Wir können unsere innere Uhr zwar teilweise beeinflussen, indem wir Gewohnheiten ändern, bzw. aufbauen, aber komplett Neustellen lässt sich unser Biorhythmus nicht. Doch ist die Wissenschaft mittlerweile weit gekommen.

Es gibt nun einen RNA-Test, der nicht nur den Schlaftypus bestimmen kann, sondern auch eine Menge andere Informationen, die einen besseren Schlaf ermöglichen. Ganz ohne Medikamente.

Der Bodyclock-Haartest

Wie funktioniert die Bodyclock Haaranalyse

Dieser Test, der die Haarwurzel untersucht, wurde von Wissenschaftlern der Charité in Berlin in langjähriger Forschung entwickelt. Er ist bisher der Erste seiner Art. Durch die genaue Analyse von RNA und einem DNA Check, kann die innere Uhr eines Menschen quasi entschlüsselt werden und liefert so nicht nur den Chronotypen, sondern auch Empfehlungen und Zeiten für bestimmte Aktivitäten.

– Die beste Zeit zum Schlafen
– Leistungshoch- und tief während des Tages
– Überblick über den Hormonzyklus
– Die produktive Phase
– Physisches Optimum

Er liefert praktisch einen detaillierten Zeitplan, nach dem der Körper am besten funktionieren kann. Auch für Sportler ist es gut zu wissen, wann die beste Zeit fürs Training ist und welche Vorgänge im Körper wann stattfinden. Für kreative Köpfe, wie Autoren, Zeichner und dergleichen, ist es interessant, zu welcher Tageszeit ihr Gehirn am produktivsten arbeitet. Die Liste der Vorteile ist lang und der Aufwand minimal.

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RNA Haartest Auswertung
Bodyclock Auswertung

Ablauf und Kosten

Der Bodyclock Test ist zwar nicht gerade billig, aber er ist das Geld wert, wenn er hilft den Schlaf zu verbessern. Der Vorgang ist relativ simpel. Nach Bestellung wird nach wenigen Tagen das Testpacket geliefert. Eine genaue Anleitung beschreibt, welche Haare als Probe verwendet werden sollen. Danach geht das Röhrchen im vorfrankierten Umschlag zurück ins Labor der Charité. Die Analyse dauert seine Zeit. Schließlich erhält man einen sehr ausführlichen Bericht (ca. 25 Seiten), der Aufschluss gibt über so ziemlich alles, was mit der inneren Uhr zu tun hat und was man tun muss, mit ihr in Einklang zu kommen.

Fazit

Man kann nicht oft genug sagen, wie wichtig Schlaf für die physische und mentale Gesundheit ist. Bei Schlafproblemen ist es also durchaus sinnvoll, eine Bodyclock Haaranalyse zu machen, wenn andere chronische Krankheiten als Ursache ausgeschlossen werden können.
Wer jedoch weiß, dass beispielsweise Depressionen oder Stress die Auslöser sind, sollte versuchen diese Probleme zuerst zu bearbeiten. Ein Gang zum Arzt sollte auf jeden Fall erfolgen, um zumindest akut Hilfe beim Einschlafen zu bekommen und einen Behandlungsplan zu erstellen.

Davon abgesehen, kann der Haarwurzeltest doch sehr interessante und zuweilen überraschende Ergebnisse liefern, die man von sich selbst gar nicht vermutet hätte. Außerdem ist es durchaus spannend, einen so tiefen Einblick in sein eigenes Innenleben zu erhalten.

Die Ärzte und Forscher der Charité Berlin haben mit ihren RNA-Test auf jeden Fall einen Meilenstein gelegt und helfen damit vermutlich vielen Menschen, endlich besser und in Zusammenspiel mit ihrer inneren Uhr, schlafen zu können.

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Mehr als ein Fitnesstracker: der Circul Schlaf- und Fitnessring

Messring Circul

All-in-One: Schlaf, Aktivität und Training

Der BodiMetrics Wearable Health Circul Ring ist ein Schlaf- und Fitnesstracker, der als Messringring am Finger getragen wird – im Gegensatz zu anderen Fitnesstrackern, die zumeist als Armband Einsatz finden. Diese besondere Form ermöglicht dem Circul Ring unter anderem die direkte und kontinuierliche Messung der Sauerstoffsättigung (sO2) des Blutes – sowohl am Tag als auch in der Nacht. Erst diese kann eine qualitativ belastbare Aussage über den individuellen Fitnesszustand sowie die Schlafqualität abgeben. Der Circul Ring setzt dabei auf die pulsoxymetrisch gemessene Sauerstoffsättigung (SpO2).

Der Circul Schlaf- und Fitnesstracker lässt sich in drei verschiedenen Modi verwenden: Tagmodus, Trainingsmodus und Schlafmodus. Damit ist er für verschiedene Menschengruppen interessant: von ambitionierten Hobby- und Profisportlern bis hin zu solchen, die ihren Schlaf verbessern wollen, beispielsweise Schichtarbeitern.

Qualität vor Quantität: die vier Schlafstadien

Gerade Menschen, die Schichtarbeit verrichten müssen, kennen die Schlafprobleme, die aus einem aus seinem natürlichen Takt geratenen Schlafrhythmus resultieren. Um hier kleine, aber effektive Veränderungen vorzunehmen, setzt ein seriöses Schlafcoaching stets auf ein tiefes Verständnis der individuellen Schlafzyklen. Erst deren Auswertung erlaubt qualifizierte Aussagen über das in ihnen verborgene Verbesserungspotenzial und ist damit die Basis jeder nachhaltigen Schlafoptimierung.

Auf Basis der Blutsauerstoffsättigung samt Sauerstoffsättigungsindex (ODI), den Bewegungen sowie des Pulses seines Trägers überwacht der Circul Schlaf- und Fitnessring im Schlafmodus die vier verschiedenen Schlafstadien. Das sind die Non-REM-Phasen 1-3 sowie die REM-Phase. Erst, wenn sämtliche dieser vier Stadien durchlaufen sind, ist der sogenannte Schlafzyklus komplettiert. Die Dauer eines Schlafzyklus liegt zwischen 80 und 100 Minuten. Im Schnitt kann von 90 Minuten ausgegangen werden. Abhängig von seiner individuellen Schlafdauer kommt ein Mensch auf vier bis fünf Schlafzyklen pro Nacht.

Die Schlafdauer allein ermöglicht jedoch noch keine Aussage über die Qualität des Schlafes. Ein einfaches Beispiel: Wer die letzte Nacht lange gefeiert und deshalb zu wenig Schlaf bekommen hat, wird seine gesamte Schlafdauer in der folgenden Nacht nicht unbedingt verlängern – doch holt sich der Körper, was er braucht, indem er die Tiefschlafphase verlängert.

Indem der Circul Schlaftracker im Schlafmodus einen qualifizierten Report über die vier Schlafstadien abgibt, unterstützt er seinen Träger bei der Einschätzung seiner Schlafqualität. Der Träger erhält mit der Zeit ein tieferes Verständnis für seine individuellen Schlafrhythmen und wird somit in die Lage versetzt, kontinuierlich seinen Schlaf zu verbessern.

Der passende Tagesrhythmus als Voraussetzung für gesunden Schlaf

Der Mensch hat seinen Organismus über Jahrmillionen nicht nur dem Wechsel der Jahreszeiten, sondern vor allem auch dem Wechsel und Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit angepasst. Diese genetisch verinnerlichte Rhythmen können mit einem naturfernen Leben leicht aus dem Takt geraten. Künstliches Licht beispielsweise verlängert den Tag am Arbeitsplatz und zu Hause. Das bringt auch den menschlichen Körper durcheinander, denn der natürliche Rhythmus verlangt von ihm, tagsüber anders zu funktionieren als nachts.

Diese Tag- und Nachtfunktion des menschlichen Körpers ist evolutionär bedingt, um dem frühzeitlichen Menschen das Überleben zu ermöglichen. Dieser musste tagsüber körperlich fit sein, um etwa für die Jagd zu gehen, während er nachts nach Erholung verlangte. Dieser natürliche Wechsel von Wach- und Schlafphasen garantiert dem Menschen bis heute Wohlbefinden und Gesundheit.

Insbesondere Schichtarbeiter, die im Wortsinne die Nacht manchmal zum Tag machen müssen, können am eigenen Leib spüren, wie sehr sich ein aus dem Takt gebrachter Körperrhythmus auf ihre Gesundheit auswirkt. Viele klagen übermangelnde Erholung, Schlappheit, Gereiztheit – manche aber auch über ernsthafte gesundheitliche Störungen. So, wie länger andauernde schlaflose Phasen krank machen können, so sehr kann es auch der aus dem Takt geratene Biorhythmus des Tages. Aus diesem Grund setzt ein umfassendes Schlafcoaching nicht allein beim Schlaf an, sondern zieht auch den individuellen Tag in Betracht.

Auch im Tagmodus stützt der Circul Schlaf- und Fitnesstracker seine Messungen auf die Parameter Sauerstoffsättigung, Puls und Bewegung. Um den Ring alltagstauglich zu machen und somit eine wirklich kontinuierliche Messung zu garantieren, ist der Circual Ring mit der Schutzklasse IP65 gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel und Staubeintritt geschützt. Alltagstätigkeiten wie Händewaschen oder Hausputz sind somit keine Gründe, den Ring abzulegen. Je länger er getragen wird, desto präziser fällt die Auswertung der Messergebnisse aus.

Ruhe durch Gewissheit: die kontinuierliche Messung der Blutsauerstoffsättigung

Warum aber misst der Circul Schlaf- und Fitnesstracker überhaupt die Sauerstoffsättigung des Blutes – und zwar sowohl nachts als auch am Tage? Die Blutsauerstoffsättigung besagt, wieviel Prozent des Hämoglobins im Blut mit Sauerstoff beladen ist und erlaubt damit Aussagen über die Effektivität des Sauerstofftransport, kurz: sie lässt die Beurteilung der Atemfunktion zu.

Neben dem Weg übers Labor, das diesen Wert mittels Blutprobe bestimmt, setzt sich zunehmend die Messung mittels Pulsoxymetrie durch. Diese hat zwei entscheidende Vorteile: Zum einen ist die Methode nicht-invasiv, was bedeutet, dass der Patient kein Blut abgeben muss – zum anderen erlaubt die Pulsoxymetrie mittels Trackern wie dem Circul Ring die kontinuierliche Langzeitmessung. Schwankungen im Tagesverlauf können dadurch ausgeglichen werden.

Bei einem gesunden Menschen sollte die Blutsauerstoffsättigung im Schlaf, genau wie im Wachzustand, zwischen 95 und 100 Prozent liegen. Dieser Richtwert gilt unabhängig von Alter und Geschlecht. Bei vorerkrankten Menschen ist eine Sauerstoffsättigung des Blutes bis 90 Prozent noch akzeptabel. Im Allgemeinen spricht man von einem Sauerstoffmangel des Blutes, wenn seine Sauerstoffsättigung unter 90 Prozent fällt.

Bei einer ganzen Reihe von Zivilisationserkrankungen ist die heimische Messung mittels Pulsoxymeter sinnvoll – etwa bei Schlafapnoe bzw. um eine solche auszuschließen. Diese beim (vor allem lauten) Schnarchen daherkommenden Atemaussetzer können zu einer Unterversorgung wichtiger Organe mit Sauerstoff führen – unterschwellige Alarmreaktionen des Körpers werden aktiviert, die wiederum Weckreaktionen auslösen. Der Schlaf gestaltet sich unruhig und nicht erholsam, morgens fühlt man sich „wie zerschlagen“. Dies wirkt sich unmittelbar auf die individuelle Leistungsfähigkeit am Tage aus. Nicht zuletzt stimuliert die körperliche Alarmreaktion bei Sauerstoffmangel die Ausschüttung von Adrenalin. Diese wiederum kann langfristig zu einer Störung der Blutdruckregulation führen, die wiederum Herzinfarkte und Schlaganfälle bedingen kann. Mit der kontinuierlichen Sammlung präziser Daten lassen sich Gegenmaßnahmen, zum Beispiel das Tragen einer Schnarchschiene, ergreifen.

Um einer eventuellen Schlafapnoe auf die Spuren zu kommen, ist eine kontinuierliche Messung wichtig, die mindestens einmal pro Sekunde erfolgt – und nicht nur stichprobenartig alle paar Minuten. Der Circul Ring misst die Vitalwerte sogar 100-mal pro Sekunde mit einer Präzision von 98 Prozent. Kein anderes Wearable erreicht diese Genauigkeit! Nicht zuletzt sollte ein Schlaftracker den Schlafenden nicht stören, also nicht drücken oder ähnliches. Aus diesem Grund eignen sich Schlaftracker-Ringe für diesen Zweck am besten. Das durchdachte Design des Circul Rings passt sich ergonomisch dank integriertem Federmechanismus jedem Finger an – sicherer Sitz und höchster Komfort garantiert!

Aber nicht nur von Schlafapnoe Betroffene profitieren von der kontinuierlichen Messung und Auswertung; auch verschiedene Lungenkrankheiten und akute Infektionen, wie beispielsweise mit dem Coronavirus, lassen sich mittels Messung und Auswertung des Sauerstoffgehalts des Blutes erkennen und überwachen. Daneben spielt die Messung vor allem im Fitnessbereich ein Rolle.

Fitnessoptimierung durch Pulskontrolle

Für Spitzensportler ist die Tiefschlafphase ausschlaggebend für ihre Leistungsfähigkeit am Tage. Hier nämlich erfolgt die hauptsächliche Ausschüttung jener Wachstumshormone, die für die Steigerung von Muskelkraft und Knochenmasse verantwortlich sind.

So kann der Circul Ring neben seiner Funktion als Blutsauerstoffsättigungsmesser im Trainingsmodus auch als Fitnesstracker eingesetzt werden, der die fürs Training maßgeblichen Parameter Puls und Bewegung misst – und auf Wunsch protokolliert, damit der individuelle Trainingsfortschritt dokumentiert werden kann.

Kein Wunder, dass sich viele Sportler im Profibereich mittlerweile nicht nur dem körperlichen Training in ihrer Sportart unterziehen, sondern auch regelmäßigem mentalen Training – und einem kontinuierlichen Schlafcoaching. Da sie während des Trainings aber auch ihre Vitalparameter überwachen, bietet es sich an, beide Funktionen in einem Gerät zu kombinieren.

Als Pulsmesser garantiert der Circul Ring das Training im jeweils idealen Herzfrequenzbereich und damit die Optimierung des Trainings. Schließlich ist der Puls – also Herzschläge pro Minute – einer der wesentlichen Indikatoren für die Trainingsintensität – und natürlich das individuelle Fitnesslevel. Eine durchschnittlich trainierte Person hat einen Ruhepuls zwischen 60 und 80 Schlägen. Beim Sport wiederum spiegeln unterschiedliche Pulswerte verschiedene Trainingseffekte wider. So etwa setzen Leistungssportler verschiedener Ausdauersportarten regelmäßige Pulsmessungen zur Trainingssteuerung und -optimierung ein, um ihre Belastung der individuellen Zielsetzung anzupassen.

Die Circul App

Der Circul Ring kann mit einer App verbunden werden. Sowohl für iOS als auch für Android steht im jeweiligen App-Store eine kostenlose App bereit. Ein großer Vorteil der Circul-App ist ihre Präzision. Viele Schlaftracker zeigen beispielsweise an, dass ihr Träger ideale acht Stunden geschlafen hat – nur verlieren sie kein Wort über die Schlafqualität. Durch die Circul-eigene Analyse der Daten wird eine qualifizierte Aussage über den Schlaf ermöglicht.

Hierfür wird der Circul Ring via Bluetooth über die App mit dem eigenen Smartphone gekoppelt. Nun lassen sich die von ihm ermittelten Messdaten in Form von übersichtlichen Tabellen und Diagrammen auf dem Smartphone ansehen. Alle Daten und Berichte lassen sich herunterladen, aber auch online teilen. Das Herunterladen ist nicht nur im PDF- oder Excel-Format möglich, sondern auch als Bilddatei PNG. Diese ist auf dem Smartphone zumeist einfacher zu handhaben als kompliziertere Software – und auch bei Weiterleitung eines Bildes kann davon ausgegangen werden, dass der Empfänger es problemlos öffnen kann.

Um gemeinsam an der Schlafoptimierung arbeiten zu können, ist das Weiterleiten der Daten aber nicht nur an Freunde oder Trainingsgefährten möglich, sondern auch an professionelle Trainer, Mediziner und Schlafcoaches. Mit der Circul App lässt sich sogar direkt ein Schlafcoaching bei Circul-Experte Markus Kamps buchen. Dieser ist als geprüfter Präventologe seit zwanzig Jahren Schlafexperte, zertifizierter Schlafcoach und Vortragsredner. Es ist hilfreich, einen Profi auf die Daten schauen zu lassen, da sie von diesem oft besser eingeschätzt werden und aus ihnen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Insbesondere Schlafmediziner oder Schlafcoaches können auf einen Blick erkennen, an welchen Stellschrauben individuell gedreht werden muss, um die Schlafqualität zu verbessern.

Die Circul App sammelt die Live-Daten Ihres Trägers und ermöglicht damit einen umfassenden Einblick in seinen Schlaf- und Fitnesszustand, auf dessen Basis weitere Optimierungen vorgenommen werden können.

Für wen eignet sich der Circul Ring?

Im Grunde eignet sich der Circul Ring für all diejenigen, die ihren Schlaf überwachen bzw. kennenlernen und auf Basis der Messergebnisse Verbesserungen vornehmen (lassen) möchten. In erster Linie natürlich alle Schlechtschläfer, die der Ursache ihres Schlafproblems auf den Grund gehen möchten. Menschen mit gesundheitlichen Problemen, deren Ursachen im Schlaf liegen könnten. Dann jene Menschen, die beispielsweise aufgrund von Schichtarbeit oder regelmäßigen Langstreckenflügen (Flugbegleiter, Piloten, Vielflieger) einen außer Takt geratenen Schlafrhythmus haben. Sportler, die ihre Tiefschlafphasen optimieren möchten.

Die detaillierten Auswertungen der Circul App sind auch für anstehende Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte oder sportmedizinische Untersuchungen eine wertvolle Grundlage. Aber auch für jeden Interessierten, der ein tieferes Verständnis seines Schlafs erreichen möchte, ist der Circul Ring bestens geeignet. Zum einen, weil er unschlagbar präzise Messergebnisse liefert – bislang kann sich kein anderes Wearable auf dem Markt in Sachen Genauigkeit mit ihm messen. Zum anderen, weil er sicherer und bequemer zu tragen ist als ein Tracking-Armband. Damit es zu keinem Verrutschen kommen kann, wird der verstellbare Circul Ring in zwei Größen angeboten. Dabei lässt sich Größe S auf die Ringgrößen 49 bis 60 mm einstellen, Größe L von 61 bis 68 mm. Damit finden auch Sie den passenden Circul Ring!

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Kniekissen für Seitenschläfer

Kniekissen Zero Contact

Sehnen Sie sich nach einem erholsamen Schlaf ohne nächtliche Störungen, mehrmaligem Aufwachen und körperlichen Schmerzen? Dann sollten Sie einen Blick auf das Kniekissen für Seitenschläfer werfen. Das Kissen wurde so konzipiert, dass die Kniegelenke von einer Druckentlastung profitieren. Mit dem Kniekissen wird eine ergonomische Schlafposition unterstützt, sodass der Körper in der Nacht entlastet wird und sich wohltuend entspannen und regenerieren kann. Nur wer tief schläft, kann am nächsten Morgen erholt aufstehen und mit vollem Schwung und Elan in den kommenden Tag starten.

Die hohe Bedeutung eines wohltuenden Schlafes

Nur wer gut und tief schläft, kann im Schlaf seine Gesundheit fördern und verbessern. Der Schlaf ist für Körper, Geist und Seele eine wichtige Phase zur Regeneration. Während des Tiefschlafes kommt es zur Ausschüttung von Wachstumshormonen, welche die Regeneration des Organismus einleiten. Im Körper kommt es zum Abbau von Giften und Säuren, welche belastend auf die Körperzellen einwirken. Darüber hinaus kommt es in der Nacht auch zur Zellerneuerung. Alte Zellen werden durch neue ersetzt, zudem wird auch der Stoffwechsel positiv beeinflusst. Für eine optimale Erholung wird eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden pro Nacht empfohlen. Bei Kindern ist die Schlafdauer je nach Altersgruppe höher. Wer seinen Schlaf optimieren möchte, kann mit dem Beinkissen einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit leisten. Es kommt vor allem Personen zu Gute, welche in der Seitenlage liegen und den Körper entlasten möchten. Der Körper hat im Laufe des Tages ohnehin viele Belastungen zu bewältigen, sodass der Schlaf mit Kniekissen ein toller Ausgleich sein kann.

Die Vorzüge des Kniekissens

Das Kniekissen für Seitenschläfer bringt viele Vorteile mit sich. Mit dem innovativen Schnitt kann das Gelenk am Knie wunderbar entlastet werden. So wird eine ergonomische Schlafposition möglich. Wer auf der Seite schläft, kann so die Stellung von Beinen, Hüften und Wirbelsäule optimieren. Diese Bereiche werden bei Seitenschläfern oftmals negativ beeinträchtigt. Das Kniekissen ist mit einem Visco-elastischem Memory-Schaum ausgestattet, welcher eine optimale Stützkraft bietet. Das Kissen überzeugt mit einer hohen Funktionalität und kann eine effektive Hilfe bei Knieschmerzen, Ischiasschmerzen, Rückenschmerzen und Nackenschmerzen sein. Die Atmungsaktivität des Kissens sorgt dafür, dass Sie angenehm schlafen können. Mit den Belüftungskanälen des Kissens wird eine ideale Luftzirkulation möglich. Neben der hohen Funktionalität des Kissens überzeugt auch die leichte Pflegeweise. Das Kissen ist problemlos mit der Maschine waschbar und kann bei 40 °C gereinigt werden. Das Kniekissen für Seitenschläfer ist auch wunderbar für Allergiker geeignet. Somit stellt das bei vielen unterschiedlichen Krankheiten und Einschränkungen eine geeignete Wahl dar.

Ergonomisches Schlafen mit dem tollen Kissen

Der Knieausschnitt ist ergonomisch und innovativ. So wird das Kniegelenk wunderbar entlastet und die Hüfte kommt in eine natürliche Haltung. Die Form bringt die Beine, Hüften und Wirbelsäule in eine optimale Stellung und kann daher die Schmerzen und Belastungen verringern. Das stützende Material entlastet den Körper und bietet eine angenehme Unterlage zum Wohlfühlen und Regenerieren. Das Kissen vereint wunderbar eine gute Balance zwischen Stützkraft und Komfort. Das Kissen ist weich und bequem und ermöglicht ein kuscheliges Einsinken. Das Kissen besteht aus dem Visco-Schaum. Dieser ist sehr elastisch und bietet eine hohe Stützkraft. So wird ein angenehmer, weicher Liegekomfort möglich. Der Ausschnitt wurde so konzipiert, dass eine optimale Stellung von Beinen, Hüften und Wirbelsäule erreicht wird. So können etwaige Schmerzen an der Hüfte minimiert werden. Da wir in etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend verbringen, kann eine gute Schlafatmosphäre eine große Auswirkung auf de Lebensqualität haben. Die richtige Körperhaltung im Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung, um entspannt zu schlafen und schmerzfrei und erholt wieder aufzuwachen. Vor allem das Knie ist im Alltag oftmals belastet – sei es beim Treppensteigen, beim Joggen oder beim angewinkelten Sitzen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, das Gelenk im Schlaf zu entlasten und in eine natürliche Position zu bringen.

Ein wohltuender Schlaf für ein gesundes, angenehmes Leben

Wer in der heutigen Leistungsgesellschaft erfolgreich sein möchte, benötigt meist viel Kraft und Energie. Wer kraftvoll in den Tag starten möchte, benötigt meist eine bestimmte Anzahl an Schlafstunden. Oftmals sind Menschen durch Schmerzen am Körper oder Schlaflosigkeit beeinträchtigt und können nur schwer in den Schlaf finden. Mit dem Kissen für Seitenschläfer kann der Körper in eine optimale Position gebracht werden, sodass sich dieser entspannen kann. Wer entspannt im Bett liegt, kann meist auch besser und tiefer schlafen und sich von den Belastungen und Anforderungen des Lebens erholen. Somit ist das Kissen eine wahre Wohltat für Körper, Geist und Seele. Oftmals benötigt der Körper die richtige Hilfestellung, um in einen angenehmen Schlaf zu finden. Mit dem Kissen wird es sicherlich möglich sein, die Qualität des Schlafes zu optimieren und die Lebensqualität allgemein zu verbessern.

Das Seitenschläfer-Kissen kurz und kompakt

Somit ist der Erwerb des Kissens auf alle Fälle lohnenswert. Mit den Vorteilen des Kissens, welche im folgenden angeführt werden, können sicherlich viele unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche abgedeckt und befriedigt werden. Das optimale Feuchtigkeitsmanagement des Kissens ermöglicht es, dass das Kissen trocken bleibt und sich angenehm auf der Haut anfühlt. Die Belüftungskanäle des Kissens sorgen für eine gute Luftzirkulation. Das sanfte Einsinken schenkt ein Gefühl von Geborgenheit und Wohlbefinden und ermöglicht, dass sich das Kissen individuell an den Schlafenden anpasst. Das Kissen ist mit einem Baumwollbezug ausgestattet, welcher freundlich zur Haut ist. Das atmungsaktive Material ist gut hautverträglich und sorgt für einen hohen Komfort. Die ergonomische Form sorgt für eine Optimierung von Beinen, Hüfte und Wirbelsäule. Das Kissen wurde von Schlafwissenschaftlern entwickelt und getestet. Mit den laufenden Testungen wurde es ermöglich, das Kissen laufend zu verbessern. Der Ausschnitt am Knie passt sich an die Form des Knies an und ermöglicht ein druckloses Liegen und Entspannen. Das Kissen hat eine Länge von 23 cm und eine Höhe von 5 cm in der Mitte bis hin zu 9,5 cm im Seitenbereich.

Das Kissen als Gewinner des Innovationspreises

Das Kissen ist qualitativ hochwertig und funktionell und wurde bereits mit einem Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2020 wurde das Kissen als Gewinner des Innovationspreises Ergonomie auserkoren. An dieser Auszeichnung ist erkennbar, mit welch einer Präzision das Kissen hergestellt wurde. Dank der ausgeklügelten Entwicklung und Testung von Schlafexperten und Physiotherapeuten konnte das Kissen eine besondere Qualität erreichen. Das innovative Kissen ist hochfunktionell, hochqualitativ und äußerst originell. Die Auszeichnung hat die gute Arbeit des Teams bestätigt und kann als wahres Qualitätssiegel bezeichnet werden. Somit erwirbt man mit dem Kissen für Seitenschläfer ein hochwertiges Produkt, welches sicherlich über längere Zeit die ursprüngliche Form beibehält. So hat man mit dem Kissen bestimmt über einen größeren Zeitraum ein innovatives Schlafprodukt zur Stelle, welches sich positiv auf den Schlaf und die Lebensqualität auswirkt und das Wohlbefinden optimiert.

Fazit

Lieben Sie es, gemütlich im Bett zu liegen, sich zu entspannen und die Sorgen und Belastungen des Alltages hinter sich zu lassen? Wünschen Sie sich eine hochwertige Ausstattung im Bett, welche die Schlafqualität verbessert und Sie zu einer optimierten Regeneration in der Nacht bringt? Dann sollten Sie einen Blick auf das Kissen für Seitenschläfer werfen, welches sich durch einen hochfunktionellen, innovativen Schnitt auszeichnet. Mit dem Kissen wird der gesamte Körper entlastet, sodass dieser angenehm absinken und entspannen kann. Das angenehme Material und die hohe Elastizität sorgen für ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Das Kissen passt sich elastisch an den Körper an und ermöglicht ein tiefes Einsinken. Das pflegeleichte Material lässt sich einfach und rasch reinigen und ist auch für Allergiker geeignet. Mit einer 40 Grad Wäsche in der Maschine kann das Kissen von Schmutz, Staub und anderen Verunreinigungen gesäubert werden. Dank der hohen Qualität des Kissens kann dieses sicherlich über längere Zeit die ursprüngliche Form beibehalten und Sie über einen größeren Zeitraum beim Schlafen unterstützen.

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Hilfe, mein Kind schnarcht

Bay schläft

Viele kennen die nächtlichen Schnarchkonzerte, sei es vom Partner oder dem Hund. Doch was mache ich, wenn aus dem Kinderzimmer auch die Wälder abgeholzt werden? Zunächst ist es erstmal nichts ungewöhnliches, dass Kinder oder sogar Säuglinge schnarchen. Schnarchen wird erst relevant, wenn es regelmäßig auftritt, jede zweite oder sogar jede Nacht. So zeigt eine Statistik, dass ca. die Hälfte aller Kinder gelegentlich schnarchen, 9% jede Nacht und sogar bereits 6% der Säuglinge. Eltern sollten aber trotzdem stets ein Auge auf die doch sehr ungewohnten Geräusche ihrer Kinder haben.

Säuglingsschnorcheln

Dass Kinder häufig schnarchen, hat vor allem anatomische Gründe. Bei Säuglingen sind die Atemwege noch sehr eng, wodurch ihre Atmung oft von Geräuschen begleitet wird. Man spricht hier auch vom sogenannten “Säuglingsschnorcheln”. Während der Säuglingsphase durchlaufen die Kleinen eine sehr schnelle Entwicklung. Defizite in bestimmten Entwicklungsphasen können so kurzfristig auftreten. Bis zum ersten Geburtstag sollte sich die Situation aber gelegt haben.

Erkältung

Sobald Kinder unter einer Infekten der Atemwege leiden, schwellen in der Regel die Schleimhäute oder Mandeln im Nasen-Rachen-Bereich an. Die Folge, Schnarchen. Hier kann man folglich von einer zeitlich eingeschränkten Schnarchsituation sprechen.

Allergien / Hausstaubmilben

Eine weitere Ursache können Allergien sein. Dies sollte man auf jeden Fall untersuchen lassen. Hausstaubmilben zum Beispiel, lassen die Schleimhäute anschwellen, sodass die Atemwege sich verengen.

Nasenpolypen

Eine häufige Ursache von schnarchenden Kindern sind vergrößerte Polypen. Nasenpolypen sind eine gutartige Wucherung, die sich in der Schleimhaut des Nasenkanals entwickelt und die Atemwege verengt. Auch Asthmatiker neigen eher zum Schnarchen.

Krumme Nasenscheidewand

Zwischen dem linken und rechten Nasenloch liegt die Nasenscheidewand. Sie besteht aus Knochen und Knorpel und ist empfindlich. Ein Fußball ins Gesicht, ein Schlag oder sogar schon während der Geburt, kann die Nasenscheidewand verkrümmen. Auch das sogenannte Marfan-Syndrom, eine Bindegewebserkrankung, kann eine Verkrümmung der Scheidewand verursachen. Diese Krankheit wird bei der Geburt durch die Gene der Familie weitergegeben. Häufiges Nasenbluten kann ebenfalls ein Indiz für eine Verkrümmung sein.

Atemaussetzer / Schlafapnoe

Regelrechte Atemaussetzer sind gefährlich und sollten zeitnah untersucht werden. Der daraus resultierende Sauerstoffmangel verhindert, dass das Kind die wichtigen Tiefschlafphasen erreicht. Zähne-Knirschen, Bettnässen und dauerhafte Mundatmung sind weitere Anzeichen.

Tipp: Stellt man als Eltern fest, dass das eigene Kind häufig schnarcht oder sogar Atemaussetzer hat, so sollten sie davon ein Video oder eine Tonaufnahme machen und Ihrem Kinderarzt zeigen. Beurteilt der Kinderarzt das Schnarchen als kritisch, wird er Sie an einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt verweisen. Dort kann dann der Ursache näher auf den Grund gegangen werden.

Übergewicht

Auch Übergewicht begünstigt das Schnarchen durch Einlagerung von Fett, auch im Bereich der Atemwegsorgane. Hier muss allerdings abgeklärt werden, was die eigentliche Ursache ist, denn beides kann Symptom oder Folge
des Anderen sein.

Passivrauchen

Passiv rauchende Kinder, bei denen ein Elternteil oder sogar beide im Beisein des Kindes rauchen, sind ebenfalls gefährdete Schnarcher.

Wie kann ich die Symptome erkennen?

Manchmal bekommt man das Schnarchen der Kleinen nicht immer mit. Kinder, welche regelmäßig nicht genügend Tiefschlafphasen erreichen, zeigen häufig die nachfolgenden Symptome:

  • Kraftlosigkeit und Konzentration
    Unausgeschlafene Kinder können sich weniger gut konzentrieren und leiden verstärkt unter Tagesmüdigkeit.

  • Hyperaktivität oder aggressives Verhalten
    Ihr Kind kompensiert den Schlafmangel mit aggressivem Verhalten oder starker Unruhe.

  • Lernstörungen
    Fallen die schulischen Leistungen ab, kann Schlafmangel eine Ursache sein. Ihr Kind ist dann tagsüber häufig müde, welches zu einer verringerten Konzentrationsfähigkeit führt.

  • Infektanfälligkeit
    Ihr Kind ist häufig krank. Fehlt es Kindern an Schlaf, so steigt automatisch auch die Wahrscheinlichkeit krank zu werden. Ein unausgeruhter Körper reagiert deutlich schneller auf äußere Einflüsse, als ein erholter. Kinder die Schnarchen leiden weit häufiger an Erkältungen oder grippalen Infekten.

  • Gesundheitliche Probleme
    Neben der allgemeinen Infektanfälligkeit sind bei schnarchenden Kindern häufig auch andere gesundheitliche Verschlechterungen festzustellen. Dazu zählen beispielsweise veränderte Blutfettwerte, Insulinresistenz, starkes Untergewicht bzw. Fettleibigkeit oder auch Bluthochdruck.

  • Starkes Schwitzen im Schlaf
    Fällt Ihnen morgens verschwitzte Bett- oder Nachtwäsche der Kleinen auf, kann dies auch ein Snzeichen für Schnarchen sein.

Photo by Dakota Corbin on Unsplash

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Was kann man gegen das Schnarchen des Partners tun?

Schnarchen beim Schlafen

Als Schnarcher enttarnt, von nicht betroffenen belächelt und verspottet und vom Schlafpartner geächtet, hat man es selbst auch nicht leicht. Dazu kommt, dass die nächtliche Geräuschkulisse des Schnarchers zum Beziehungskiller werden kann.

Wie geht man mit der Situation um?

Helfen Sie sich und Ihrem Partner indem Sie über das Schnarchen reden. Schnarchen ist ein Thema, welches auch sehr belastend für eine Beziehung werden und außerdem für beide Seiten zu gesundheitlichen Problemen führen kann. In jeder sechsten Partnerschaft ist das Schnarchen – meist allerdings indirekt – die Ursache für Streit und Beziehungsprobleme.

Wenig erholsamer Schlaf oder permanentes unausgeschlafen sein ist nicht nur eine gesundheitliche Belastung, sondern führt außerdem zu schlechterer Stimmung … und damit ist ein Streit so gut wie vorprogrammiert. Laut einer Umfrage verlieren ca. 70 Prozent aller Menschen, mit einem schnarchenden Partner, pro Nacht ca. zwei Stunden Schlaf. Dabei ist ein erholsamer Schlaf wirklich wichtig.

Was also tun?

Es gibt simple Wege, dem Schnarchen des Bettpartners aus dem Weg zu gehen. Die natürliche Reaktion und somit spontane erste Lösung „des lauten Problems“ ist in der Regel das Anstoßen oder Aufwecken des Partners. Optimal ist dies allerdings nicht, da somit auch der Schlafrhythmus des Schnarchers gestört wird.

Ein guter Weg ist oftmals auch einfach ein offenes Gespräch, welches unbedingt konstruktiv sein und mit Fingerspitzengefühl angegangen werden sollte. Versuchen Sie daher, keine Vorwürfe zu formulieren.

Erklären Sie Ihrem Partner, wie belastend sein Schnarchen für sie ist. Teilen Sie ihm mit, dass Sie kaum noch richtig schlafen können und daher nicht erholt aufwachen und auch etwas gereizt sind. Verdeutlichen Sie, dass sein Schnarchen langfristig Ihrer ggf. auch beider Gesundheit beeinträchtigen kann, da Ihnen ein erheblicher Teil Ihres gesunden Schlafs fehlt.

Denn hinter dem Schnarchen kann sich ein Schlafapnoe-Syndrom verstecken beziehungsweise es kann sich eine krankhafte Form des Schnarchens entwickeln. Bei entsprechendem Verdacht schlagen Sie ggf. dann auch einen Arzttermin zur Abklärung vor.

Machen Sie konstruktive Vorschläge. Sie könnten zum Beispiel gemeinsam einen Fragebogen zur Schlafdiagnostik im Internet ausfüllen.

Sprechen Sie Änderungen in Ihrem gemeinsamen Verhalten an. Dazu gehört beispielsweise vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr zu trinken oder sich gesünder zu ernähren und Sport zu treiben und suchen Sie nach geeigneten Hilfsmitteln. Sehen Sie sich dazu gerne in unserem Sortiment um.

Hier im Shop finden Sie Hilfsmittel für Mund und Nase wie, z.B. Anti-Schnarchschienen, Nasenklammern, Rückenlageverhinderungsprodukte, Trainingsprodukte für den Gaumen / Zäpfchen sowie Ohrenstöpsel.

Manchmal müssen aber auch leider getrennte Schlafzimmer herhalten. Aber das sollte man zunächst versuchen zu vermeiden.


 Podcast zum Thema
"Was tun gegen Schnarchen"

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Foto “Schnarchen beim Schlafen” Erwin Wodicka / Fotolia 41470888

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Gesunder Schlaf – Schlafphasen verständlich erklärt

Wecker

Unser Schlaf besteht aus unterschiedlichen Schlafphasen, in denen im Körper unzählige Verarbeitungsprozesse stattfinden.

Während wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn alles das, was am Tag erlebt und gelernt wurde. So werden auch unsere neuen Lernerfahrungen während des Schlafes unbewusst noch einmal wiederholt und geordnet und anschließend im Langzeitgedächtnis gespeichert.

Außerdem regeneriert sich auch unser Körper im Schlaf. Schlechter Schlaf, Schlafmangel und/oder Schlafstörungen schwächen daher unser Immunsystem. Schlafmangel oder -störungen können auf lange Sicht zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, aber auch zu psychischen Problemen, wie z.B. Depressionen und Angststörungen führen.

Aber wie sieht nun ein erholsamer, gesunder Schlaf aus?

Von einem erholsamen Schlaf spricht man bei ungestörter Abfolge der verschiedenen Schlafstadien bzw. -phasen, in denen der Schläfer sich körperlich als auch geistig erholen kann. In der Nacht wiederholen sich mehrmals verschiedene Schlafphasen. Um es nicht zu kompliziert zu machen, differenzieren wir hier nachfolgend drei Phasen, die zusammengenommen einen Schlafzyklus von etwa 90 Minuten ergeben.

Leichtschlafphase

Die Leichtschlafphase wird auch oberflächlicher Schlaf genannt. Dieses Stadium beginnt unmittelbar nach dem Einschlafen und kennzeichnet den Beginn unseres Schlafes. Unsere Muskeln entspannen sich. Wir befinden uns jetzt sozusagen in der Übergangsphase zu den erholsamen Phasen des Schlafes. Wir Menschen verbringen in etwa die Hälfte der Schlafzeit in der Einschlafphase sowie in der anschließenden Phase oberflächlichen Schlafes. Auch diese Schlafphase ist wichtig für das Lernen und das Verarbeiten von Informationen.

Tiefschlafphase

Nun folgt die Phase des mitteltiefen Schlafes, die zur Tiefschlafphase führt. Die Tiefschlafphase wird auch als Non-REM-Phase betitelt. In diesem Schlafstadium finden kaum bis keine Augenbewegung statt. Hier schaltet sich der Körper langsam auf einen “Standby-Modus”. Dies bedeutet: Unsere Körpertemperatur und der Blutdruck sinken, die Atemfrequenz und der Herzschlag verlangsamen sich.

Da wir in dieser Phase nur sehr schwer aufzuwecken sind, spricht man hier vom Tiefschlaf. Diese Phase ist besonders wichtig für einen erholsamen Schlaf. Zu Beginn der Nacht haben die Schlafzyklen einen hohen Tiefschlaf-Anteil. Dieser nimmt im Laufe der Nacht ab. Auf die Tiefschlafphase folgt dann wiederum eine Phase leichteren Schlafs.

Traumschlafphase

Nach einer Leichtschlafphase folgt dann der „REM-Schlaf“, auch Traumschlafphase genannt. REM steht als Abkürzung für „Rapid Eye Movement“, was schnelle Augenbewegungen unter den Lidern bedeutet.

Unser Nervensystem ist in dieser Phase besonders aktiv, gleichzeitig erschlaffen aber auch sämtliche unserer Muskeln. Das typische Muskel-Zucken, welches oftmals während der Einschlafphase auftritt, ist hier nicht mehr möglich. Wir träumen und sind in diesem Stadium leicht zu wecken.

Die Chronologie unserer Schlafphasen, also dieser Zyklus, wiederholt sich während des Schlafs immer wieder, verändert dabei aber seinen Charakter. Der Tiefschlaf überwiegt in der ersten Hälfte. In der zweiten Hälfte des gesamten Schlafes (in der Regel also in den frühen Morgenstunden), erhalten wir mehr REM-Schlaf, da die REM-Phasen während des Schlafens zunehmen. Der REM-Anteil an der Gesamtschlafdauer beträgt übrigens insgesamt rund 20 Prozent.

In welchen Schlafphasen schnarchen wir?

Einfaches, soll heißen nicht krankhaftes, Schnarchen tritt in allen Phasen des Schlafs gleich häufig auf. Bei schlafbezogenen Atmungsstörungen und insbesondere bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) sieht die Situation allerdings anders aus. OSA tritt stärker während der REM-Phasen (also in der Traumphase) auf. In dieser Phase erschlafft die Muskulatur aufgrund neurologisch gesteuerter Beeinträchtigungen besonders stark – also auch die Muskeln in den oberen Atemwegen. Auch in der Tiefschlafphase tritt OSA häufig auf.

Dies erklärt sich folgendermaßen:
Die auf die Atemaussetzer folgenden spontanen Weckreaktionen (ein überlebenswichtiger und natürlicher Vorgang) reißen den betroffenen OSA-Schnarcher meist aus seiner Tiefschlaf-/REM-Phase. Dieser Umstand sorgt außerdem dafür, dass dann entsprechend zu wenig Schlafzeit in der Tiefschlafphase und der REM-Phase verbracht wird. Eine ausreichende Regeneration ist somit im Schlaf oftmals nicht gegeben. Verschiedenen Mediziner sprechen daher sogar von einer eigenen “REM-bezogenen obstruktiven Schlafapnoe”, die auch leider im Verdacht steht, eine gewichtige Rolle bei der Herausbildung Typ 2 Diabetes zu sein.

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Ratgeber gegen Schnarchen und Schlafapnoe

Mediziner

45% aller Erwachsenen schnarchen gelegentlich und 25% schnarchen regelmäßig. Schnarchen kann durch verschiedene Therapiemöglichkeiten verhindert bzw. reduziert werden. Nachfolgend geben wir Ihnen einen kleinen Überblick zu den Möglichkeiten. Allgemein sollte man diese Thematik nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn es kann auf Dauer zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden führen. Ein Besuch beim Hausarzt ist auf jeden Fall eine gute Wahl.

Schnarchtyp erkennen

Wissenswerters über Schnarcher und Schnurrer

Inhaltverzeichnis


Lageverhinderung

Informationen zur Lageverhinderung

Anwendungsgebiet
Ideal für Rückenschnarcher und leichte Apnoe

Ziel
Das Schlafen in der Rückenlage so weit es geht zu vermeiden. Durch die Rückenlage entspannt sich die Muskulatur des Gaumens und des Rachens und die Zunge fällt nach hinten. Dies hat zur Folge, dass das Schnarchen und die Schlafapnoe begünstigt wird. Hilfsmittel zur Lageverhinderung helfen Betroffene sich nicht so leicht auf den Rücken wälzen können.

Mögliche Hilfe

  • T Shirt (Somnoshirt)
    Eine harte Rolle auf dem Rücken blockiert das Umdrehen. Eine einfache und preiswerte Lösung, welche aber auch in der Nacht verrutschen kann.
  • Nachtwächter
    Harter Kasten der durch die Weste sehr stabil anliegt. Ein Umdrehen im Bett ist nur durch leichtes Anheben möglich. Hierdurch kann der Schläfer zwischenzeitlich aufwachen.
  • RLV Weste
    Das Original aus dem Schlaflabor. Durch die halbrunde Form kann sich der Schläfer einfacher auf die andere Seite drehen ohne wach zu werden.

Nase

Verbesserung der Nasenatmung

Anwendungsgebiet
Ideal für Nasenschnarcher und leichte Schnurrer und Schnarcher

Ziel
Unabhängig von der Schlaflage ist es das Ziel, den Luftstrom durch die Nasenatmung zu verbessern. Dadurch wird verhindert, das Betroffene Ihren Mund weniger öffnen und eine Austrocknung des Rachenraums verhindert.

Mögliche Hilfe

  • Nasenspirale (Isotronic)
    Die Luftversorgung der Nase wird entscheidend verbessert und führt zu Wohlbefinden durch freies Atmen.
    Dieses Produkt wird auch gerne über den Tag von Sportlern verwendet. Nach Erstanwendung ca. 3 Monate verwendbar.
  • Nasenspreizer/Nasendilatator (Airmax)
    Ähnlich wie bei einer Nasenspirale wird auch hier die Luftzufuhr durch die Nase verbessert. Die Spreizung der Nasenflügel ist hier aber deutlich größer. Nach Erstanwendung ca. 3 Monate verwendbar.
  • Nasenklammern (Nozovent)
    Hebt die Nasenflügel an, wodurch die Nasenöffnung erweitert wird. Tiefe und sichere Spreizung.
    Nach Erstverwendung ca. 4 Wochen bei täglicher Anwendung verwendbar.
  • Nasensprays / Nasentropfen
    Befeuchtet das Muskelgewebe und hat eine abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute. Erhältlich in Apotheken oder Drogeriemärkten.

Mund

Produkte für den Mund

Anwendungsgebiet
Für starke Schnarcher und Menschen mit Überbiss. Teilweise auch gehen Zähneknirschen (Bruxismus).

Ziel
Verhindert, dass der Zugengrund nach hinten fällt und den Rachen verschließt. Hierduch werden Atemaussetzer (Apnoe) verringert.

Mögliche Hilfe

  • Mundschiene (Sleep Tight / Easifit)
    Ideal zum Testen der Verträglichkeit etwas “im Mund zu haben”.
  • Mundschiene (Somnoguard AP2)
    Gegen Zähneknirschen, Schnarchen und leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe.
  • Mundschiene (Silensor)
    Individuell angepasstes Produkt, welches speziell durch Ihren Zahnarzt angepasst wird. Sehr hoher Tragekomfort. Gegen Schnarchen und leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe.
  • Mundschiene (NMS Clip)
    Schiebt den Unterkiefer geringfügig nach vorne und bewirkt dadurch eine Straffung des gesamten Mund- und Gaumenbereichs. Gegen Schnarchen und Zähneknirschen.
  • Rachensprays
    Befeuchten das Gewebe im Rachenraum und erhöhen dort die Spannung der Muskulatur. Folge kann eine Linderung des Schnarchens durch reduzierte Vibrationen sein. Erhältlich in Apotheken oder Drogeriemärkten.
  • Anti-Schnarch-Bänder (Dr. Winkler Anti-Schnarch-Band)
    Verhindern, dass der Mund im Schlaf geöffnet wird und der Mund-Rachenraum austrocknet.

CPAP

Anwendungsgebiet
Gegen Schlafapnoe.

Ziel
Durch eine spezielle Beatmungsform mit einer Maske, können Betroffene Ihre Atemtiefe, Atemfrequenz und den Luftdurchfluss bestimmen. Diese Therapieform beugt vorübergehende Atemstillstände während des Schlafens vor.
Bei der CPAP-Therapie (continuous positive airway pressure ) wird während des Schlafens kontinuierlich Atemluft mit einem leichten Überdruck zugeführt.

Mögliche Hilfen

  • CPAP Masken

Elektronische Hilfen

Anwendungsgebiet
Gegen leichtes mit mittleres Schnarchen.

Ziel
Diese Hilfen überwachen in der Regel den Schlaf. Sobald Betroffene anfangen zu Schnarchen oder eine bestimmte Position einnehmen, wird ein Impuls ein kleiner Reiz gesendet, sodass der Schläfer (leicht) aufwacht und so z.B. seine Liegeposition verändert.

Mögliche Hilfen

  • Geräte zur Überwachung der Liegeposition. Sie erkennen, ob Betroffene in die Rückenlage wechseln wollen und geben einen Vibrationsreiz ab (SNOOOR SCHLAF-POSITIONSTRAINER).
  • Geräte, welche den Schlaf aufzeichnen. Optimal zur Früherkennung. Viele Menschen (vor allem alleinstehende) haben keine objektiven Informationen über Ihren Schlaf. Häufig wird die Schlafdauer auch mit der Schlafqualität verwechselt. Ob aber elementare Tiefschlafphasen überhaupt erreicht worden sind, kann nicht genau gesagt werden. Elektronische Hilfen dieser Art messen zudem häufig den Sauerstoffgehalt, den Puls, die Atemfrequent usw. (BodiMetrics TM CIRCUL Schlaf- und Fitnessring).

Training

Anwendungsgebiet
Gegen leichtes bis mittleres Schnarchen.

Ziel
Durch Übungen kann die Zungen- und Rachenmuskulatur gestärkt werden. Ein einfaches Hausmittel wäre z.B. singen. Die Schwierigkeit an solchen Hausmittelchen wird vermutlich für viele die Kontinuität sein. Ziehe ich meine Übungen wirklich konsequent durch? Hier können Trainingshilfen die Motivationskurve evtl. erhöhen, wenn ich z.B. das Produkt gut sichtbar bereit halte.

Mögliche Hilfe

  • Trainingshilfe (Dream Sipper)
    Eine Art Trinkhalm der durch den notwendigen Ansaugdruck die Zungen- und Rachenmuskulatur stärkt. Eine preiswerte Trainingshilfe.

Selbsthilfegruppen

Anwendungsgebiet
Betroffene mit Schlafapnoe.

Ziel
In vielen deutschen Städten finden Betroffene tatkräftige Unterstützung in Selbsthilfegruppen. Sinn solcher Selbsthilfegruppen ist der Erfahrungsaustausch untereinander.

Mögliche Hilfe


Operation

Anwendungsgebiet
Bei starkem Schnarchen und schwerer Schlafapnoe (Atemaussetzer)

Ziel
In manchen Fällen ist eine Operation unumgänglich. Verglichen mit den lebenslangen Auswirkungen der Schlafapnoe ist eine Operation aber oft die bessere Entscheidung. Solche Operationen werden häufig bei anatomische Besonderheiten im Hals- und Rachenbereich durchgeführt. Ursachen können vergrößerte Mandeln oder Polypen, Fehlstellung im Kiefer- oder der Nasenscheidewand sein. Bei einer obstruktiven Schlafapnoe wird häufig zur Straffung des Gaumens die Uvulopalatopharyngoplastik (UPPP) angewendet. Bei diesem Verfahren wird überflüssiges Fett- und Bindegewebe im Rachen entfernt.

Mögliche Hilfe

  • Fachärzte

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Die optimale Schlafdauer finden?

Messgerät

Taktgeber Arbeit

Mit Beginn der Industrialisierung schliefen wir zunehmend schlechter. Elektrisches Licht ermöglichte sozusagen Tag und Nacht arbeiten zu können. Die Arbeit bestimmte den Tagesablauf. Ökonomisch ein Fortschritt, für die Chronobiologie des Menschen ein Rückschritt.
Der Schlafrhythmus unserer Vorfahren verlief ganz anders als es heute der Fall ist. Vor dieser Zeit schlief der Mensch in mehreren Phasen. Während dieser Wachphasen stand man auf um irgendeiner Tätigkeit nachgehen zu können. Häufig waren es auch Tätigkeiten, mit positiver Ausrichtung, wie z.B. Beten, Gespräche oder einfach nur Nachdenken.

Wie viele Stunden Schlaf brauchen wir?

Allgemein hat sich die Aussage verfestigt, dass die optimale Schlafdauer mindestens 8 Stunden betragen sollte. Der Großteil der Bevölkerung schläft jedoch nur zwischen 6 und 7 Stunden pro Nacht. Laut aktuellen Studien zum Thema Schlaflänge, reichen bei Erwachsenen bereits 7 Stunden Schlaf.
Trotzdem kann die optimale Schlafdauer von Mensch zu Mensch schwanken. Häufig kann man anhand von Signalen eine suboptimale Schlafdauer erkennen. Anzeichen für Schlafstörungen sind u.a. verstärkte Tagesmüdigkeit, Unkonzentriertheit, Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme und schlechte Laune.

Die optimale Schlafdauer hängt primär vom Alter ab

Die Kollegen von der Schlafkampagne, haben hierzu einen schönen kleinen Rechner veröffentlicht. Dieser Schlafrechner soll ein wenig sensibilisieren und kumuliert Schlafmangel bzw. Schlafüberschuss über einen Zeitraum von 6 Monaten veranschaulichen. Als Grundlage dienen die aktuell empfohlenen Schlafstunden je Altersgruppe.

Regeln sind nicht alles

Grundsätzlich gilt es auf seinen Körper zu hören. Wir gähnen nicht grundlos! Power-Naps oder kurze Nickerchen sind übrigens nicht in diesen Studien beachtet worden. Schläft man also nicht “nach Norm”, gönnt sich aber Power-Naps, so kann das für das eigene Wohlbefinden sogar durchaus besser sein.

Urlaub fürs Selbststudium nutzen

Nutzen Sie Ihren Urlaub für Ihre persönliche Analyse. Gehen Sie ins Bett wenn Sie müde sind und verzichten Sie am Abend auf Alkohol und Zigaretten. Schlafen Sie so lange, bis Sie ohne Wecker aufwachen. Addieren Sie von an allen 3 Tagen Ihre Schlafstunden. Ermitteln Sie daraus einen Mittelwert. Dieser Wert zeigt Ihnen, wie viele Stunden Ihr Körper für einen erholsamen Schlaf benötigt, damit Sie ausgeruht und fit in den Tag starten können.

Tipp

Versuchen Sie sich konsequent an diesen Mittelwert zu orientieren. Auch am Wochenende. So schlafen Sie nachts besser ein und stehen morgens einfacher auf.

Irrglaube Schlafdauer

Allgemein wird die Schlafdauer mit der Schlafqualität verwechselt. Für die Schlafqualität und zur Vermeidung von Schlafstörungen sollten Sie alles tun, damit sie entspannt und möglichst schmerzfrei ruhen können. Solche Störfaktoren können u.a. Schnarchen, nächtliche Schmerzen und Unruhe sein. Vor allem Schnarchen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Betroffene fühlen sich nicht selten trotz ausreichender Schlafdauer am nächetn Morgen wie gerädert.

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Wissenswertes über das Schnarchen

Unschöne Schnarchgeräusche

Mit Schnarchen bezeichnet man ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen erzeugt wird. Schnarchen oder Rhonchopathie heißt auch die durch das obige Symptom hervorgerufene Schlafstörung. In der Schlafmedizin spricht man auch vom Upper Airway Resistance Syndrom (UARS), bei dem im Gegensatz zum obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) nur ein zeitweiliger Verschluss der oberen Atemwege vorliegt, der aber ebenso zu Hypoxie (Sauerstoffmangel), Arousals (Aufweckreaktionen) und in deren Folge zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen führen kann. Mit zunehmendem Alter schnarchen rund 60 % der Männer und 40 % der Frauen. Im jüngeren Alter liegen diese Zahlen erheblich niedriger. 

Schnurren und Schnarchen

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Schnurren und Schnarchen verhindern

Mögliche Ursachen

Das Schnarchgeräusch entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Zäpfchens, zum Teil auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen.
Es kann in einigen Fällen durch Nasenatmungsbehinderungen hervorgerufen sein. Beim Schnarchenden liegt generell eine Blockade der Atemwege vor, meist schwingt das infolge der Entspannung des Körpers im Schlaf erschlaffte Gaumensegel flatternd im Sog der Atemluft. Es kann aber auch der hintere Bereich der Zunge in den Rachenzurückfallen. Schnarchen kann auch mit Allergien einhergehen. Es gibt also nicht nur einen Faktor, der als Ursache für dieses Symptom in Frage kommt. Bei den meisten Betroffenen tritt das Schnarchen abhängig von der Körperlage auf. So kommt es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nicht gestützt ist und er durch den geöffneten Mund atmet. Registriert der Körper einen durch die erschwerte Atmung hervorgerufenen Mangel an Sauerstoff, löst er eine Positionsänderung aus.

Auch Übergewicht oder genetische Veranlagung können dafür verantwortlich sein, dass eine anatomische Besonderheit vorliegt, die das Schnarchen letztlich bewirkt: der Atmungsapparat des Schlafenden kann nicht in jeder Körperlage die nötige Spannung aufrechterhalten, die das Schnarchen verhindern würde.

Ebenso fördern Alkoholkonsum oder die Einnahme von Beruhigungsmittel, Schlafmitteln, Tranquilizern und Psychopharmaka die Erschlaffung des Gaumensegels und somit den Vorgang des Schnarchens.

Das Schnarchen kommt in verschiedenen Ausprägungen vor. So gibt es Personen, die nur gelegentlich schnarchen, z. B. bei einem Schnupfen, andere Personen schnarchen nahezu jede Nacht verbunden mit zum Teil sehr lauten, stark störenden Schnarchgeräuschen. Eine ständig verstopfte Nase, beispielsweise durch eine verkrümmte Nasenscheidewand, kann möglicherweise eine Ursache des Schnarchens darstellen.

In seiner stärksten Ausprägung kann der Schnarcher sogar von seinem eigenen Schnarchgeräusch aufwachen, außerdem können Atemstillstände infolge vollständigen Zusammenfallens des Rachens von 30 Sekunden und mehr auftreten. Solche Atemstillstände können bis zu 100 mal pro Nacht auftreten, wodurch der Schlaf stark beeinträchtigt ist. Solch eine extreme Ausprägung des Schnarchens verbunden mit Atemstillständen nennt man obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) und muss als erhebliche Schlafstörung betrachtet werden.

Das Schlafapnoe-Syndrom ist häufig von heftigen Albträumen begleitet. Bei einer Schlafapnoe erleidet der Schlafende einen massiven Sauerstoffmangel. Der Körper aktiviert einen Schutzreflex, dabei steigt die Atemanstrengung und die Spannung der Atemwegs- und Atemmuskeln, sodass ein Durchatmen ermöglicht wird. Dabei wird eine Stressreaktion ausgelöst, die zu Blutdruck- und Herzfrequenzanstiegen führt. Auch eine Adrenalinausschüttung erfolgt. Der Betroffene wacht eventuell nach Luft ringend und mit starkem Herzklopfen auf, jedoch läuft die überwiegende Zahl der Stressreaktionen unbemerkt im Schlaf ab.

Schnarchfolgen

Häufig haben Schnarchende keinen erholsamen Schlaf, da die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit auch nach langem Schlaf sind im Wachzustand die Folge. Schwerwiegendere Schnarchleiden können, sofern sie langfristig auftreten und nicht erkannt werden, Beeinträchtigungen am Herz und Kreislaufsystem (Bluthochdruck), mit Erhöhung des Infarkt- und Schlaganfallrisikos nach sich ziehen. 

Verhaltensregeln

Durch einfache, selbst durchzuführende Maßnahmen kann man versuchen, das Schnarchen zu bekämpfen. Oft gelingt es dadurch wenigstens, das Schnarchen zu mildern, allerdings sind diese Maßnahmen nicht immer erfolgreich.

  • Änderung der Schlafposition: Bei Kopftieflage schwellen bei manchen Menschen die Nasenschleimhäute geringfügig an, dies kann bei bereits bestehender Enge der Nase die Nasenatmung weiter beeinträchtigen, sodass ein Schnarchen auftritt bzw. sich verstärkt. Dem kann entgegengewirkt werden, indem der Kopf hoch gelagert wird. Lattenroste mit Rückenhochlagerung (65-70cm Länge) ins 1. Raster einstellen, wenn nur Kopfverstellung möglich, dann lieber flach lassen.  
    Da die Rückenlage gehäuft zu Schnarchen führt, kann man versuchen die Seitenlage durch Verbesserung der Schulterregion oder durch Verschlechterung der Rückenlage zu erzwingen. Starke Schnarcher schnarchen allerdings auch in Seitenlage, sodass diese Gegenmaßnahmen nur kleinere  Erfolge erzielen. Abhilfe schaffen auch Produkte zur Verhinderung der Rückenlage.
  • In den letzten 6 Stunden vor dem Schlafen sollte jeglicher Alkoholgenuss vermieden werden. 
    Die Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sollte möglichst vollständig vermieden werden. 
    Bestimmte Enzyme helfen um eine Straffung der Strukturen zu erzielen, besonders Schnarchkapseln 
    sind für viele eine gute Lösung.
  • Da sich Fett auch im Rachenbereich ablagert und die Atmung behindern kann, ist bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion anzustreben.
  • Sollte eine Hausstaubmilbenallergie oder eine Bettfedernallergie bestehen, so sollten Betten und Kissen mit synthetischem antiallergischem Füllungsmaterial verwendet werden; außerdem sollte die Bettwäsche alle 5 Tage gewechselt sowie die Bettdecke und das Kissen spätestens alle 8 Wochen gewaschen werden. Entsprechende Betten sind im Bettenfachhandel erhältlich. Darüberhinaus ist bei Allergien evtl. auch eine medizinische Behandlung erforderlich (z. B. eine Hyposensibilisierung).
  • Feste Schlafenszeiten und gutes Tagesverhalten 

Einfache erste Maßnahmen mit kleinen Hilfen

Liegt eine behinderte Nasenatmung vor oder wurde die behinderte Nasenatmung nicht  operativ oder anderweitig beseitigt, so bleiben nur noch Maßnahmen der Erweiterung oder Atmunghilfe durch Sprays oder Nasenpflaster übrig.

Liegt eine behinderte Mundatmung vor oder wurde die behinderte Mundatmung nicht  operativ oder anderweitig beseitigt, so bleiben nur noch Maßnahmen der Erweiterung oder Atmunghilfe durch Spezialsprays oder Schnarchöle übrig.

Sind Sie nur Partner und können nicht schlafen, dann ist es wichtig, dass Thema nicht TODZUSCHWEIGEN oder zu EMOTIONAL zu besprechen. Sie müssen gemeinsam nach Lösungen suchen, selbst wenn ab und an nur das 2. Bett bleibt.  Liegt also ein beeinträchtigter Schlaf durch schnarchende Partner vor und wurde der behinderte Schlaf nicht durch Medikamente oder anderweitig beseitigt, so bleiben nur noch  Maßnahmen der Entspannung durch Schlafkurse. Auch professionelle Ohrstöpsel, welche nicht zu pfropfen und nur eine gewisse Tonlage durchlassen, können hier helfen. Außerdem sollten Sie immer den Partner bitten folgendes zu klären: Tagesverhalten, Bettausstattung, organische Gründe, hormonelle Gründe, Raumklima usw.

Liegt eine verstärkte Rückenlage oder einseitige Verstärkung in Lagerungen und Positionen vor, dann werden verschiedene Apparate auf dem Markt angeboten, die Schnarcher bei stärkerem Schnarchen nachts aktivieren und sie dazu erziehen sollen, nicht in die Rückenlage oder nicht in die Schnarchlage zu kommen. Dies erfolgt per Weste oder Shirt aber auch elektronisch Hilfen ist dies möglich. Hier sind in der Regel besondere Apparate sehr wirksam und bringen Ruhe und Lageverhinderung oder durch Akkupressure sogar Schnarchreduzierung und Schnarchunterdrückung, aber letztendlich wird die Ursache des Zusammenfallen des Rachens oder die Fehllagerung in einem zu harten Bett nicht verhindert. Wirkliche Schlaftherapie bringen besonders CDs auf Tiefschlafbasis oder Schnarch- und Rachentrainings mit Zungengrund und Mundtraining per Schnuller.

Liegt Zähneknirschen oder starkes Schnarchen oder Apnoe vor werden oft Kiefer-Protrusionsschienen eingesetzt. Im Schlaf in einer festen Lage soll per Standardschiene oder per individuell geformter Schiene oder per Zungenlöffel verhindert, dass der Mund überhaupt oder noch weiter aufklappt, sodass die Zunge nicht zurückfallen und die Atemwege nicht blockieren kann. Die meisten Patienten kommen mit irgendeiner dieser Lösungen gut zurecht. Mann sollte also die richtige für sich finden. Der Wirkungsgrad liegt bei 50-100% Schnarchreduktion kann aber manchmal andere Nebeneffekte ( Kiefer / Zähne ) mit sich ziehen.
Auch Bandagen, Kopf & Nackenschienen /  Stützen verhindern das innere Zurückfallen und verringern die
akustischen Effekte durch äußere leichte Hilfen. Nicht bei jedem und jeder Ausprägung hilft diese einfachere Lösung!

Achtung:  Es sollte immer geprüft werden ob und welcher Art die Schnarchimpulse sind, damit Sie eine Schlafapnoe ausschließen können. Wenn Sie allerdings unter Atemaussetzer leiden und eine schnelle Therapie wollen, dann kann eine nächtliche Überdruckbeatmung mit einer Maske (CPAP-Behandlung)  geeignet sein, um den Druck in den Atemwegen zu erhöhen, einen Kollaps der Atemwege zu verhindern und dadurch das Schnarchen zu unterdrücken. Diese Methode ist jedoch mit den Unannehmlichkeiten einer nächtlichen Atemmaske verbunden, sodass sie meist nur bei besonderer Beeinträchtigung des Patienten in Form von Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen sowie bei nächtlichen Atempausen, also beim Schlafapnoe-Syndrom zur Anwendung kommt. Weitere Maßnahmen zu Verbesserung des Mund Rachenraumes oder auch zur Schlafhygiene (Verhalten) und Lagerungshilfen (Bettausstattung, Kissen) sind begleitend immer sinnvoll.

Medizinische Behandlung

In den Fällen, in denen eine behinderte Nasenatmung augenfällig die Ursache für das Schnarchen darstellen könnte, sollte eine entsprechende Behandlung durchgeführt werden. Beispielhaft lassen sich hier Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation), Kieferhöhlenentzündungen, vergrößerte Nasenmuscheln und Allergien aufführen. Oft liegt auch eine Kombination mehrerer dieser Ursachen vor.

Weitergehende chirurgische Maßnahmen, nur als letzte Lösung

Einen gewissen Erfolg versprechen operative Eingriffe, die allerdings teilweise irreversibel sind.
So besteht die Möglichkeit, den Gaumen und die Rachenschleimhaut zu straffen und das Zäpfchen weitgehend zu entfernen. Bei diesem Eingriff entfernt man in der Regel auch zusätzlich die Tonsillen (Gaumenmandeln). Dieser Eingriff wird als Uvula-Palato-Pharyngo-Plastik (UPPP) bezeichnet. Diese Operation führt bei mehr als der Hälfte der Schnarcher zu einer deutlichen, bei weiteren 40 Prozent zu einer mäßigen Besserung des Schnarchens. Dieser Eingriff muss stationär in Narkose durchgeführt werden. Komplikationen sind selten, neben Nachblutungen innerhalb der ersten Woche können auch langfristige Probleme wie Verschlucken mit Austritt von Flüssigkeit aus den Nasenlöchern, Schluckschmerzen oder offenes Näseln entstehen.

Ein schonenderes Verfahren bietet die Verwendung eines Lasers. Hierbei werden Teile des Gaumens und des Zäpfchens entfernt. Diese Operationstechnik wird als Laser-assistierte Uvula-Palato-Plastik (LAUP) bezeichnet. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden, eine Operation in Narkose ist jedoch zu empfehlen. Komplikationen dieses Laser-Eingriffes sind relativ selten. Die Erfolgsrate liegt bei etwa 60 bis 80 Prozent.In den letzten Jahren hat sich außerdem die Radiofrequenztherapie etabliert: Dabei wird mit Sonden in das Rachengewebe eingestochen und mittels Hochfrequenz im ISM-Band das Gewebe bei relativ niedrigen Temperaturen (ca. 80 °C) zum Verkochen gebracht. Durch narbiges Schrumpfen des Gaumens kommt es dann zu einer Stabilisierung des Gewebes und damit zu einem verminderten Schnarchgeräusch. Weichgaumenimplantate: Unter örtlicher Betäubung wird der Weichgaumen durch Einsetzen von Kunststoffstiften stabilisiert. Falls die Stifte sich lösen, werden sie einfach ersetzt. Die Therapie eignet sich nur für ca. zehn Prozent aller Schnarcher, denn falls der Weichgaumen eines Patienten zu groß ist, könnte dieser am Implantat ersticken.UvulaFlap: Das hochgeklappte Zäpfchen (Uvula) wird am Gaumen vernäht. Die Schleimhaut wird nicht beeinträchtigt. Beschwerden beim Schluckakt und Sprechstörungen sind möglich.

Mandelentfernung: Bei Erwachsenen haben die Mandeln keine wichtige Funktion. Bei zu großen Mandeln kann die Entfernung mit einem Eingriff am Weichgaumen kombiniert werden. Nachblutungen sind möglich.

Bei Nasenscheidewandverkrümmungen und Nasenmuschelvergrößerungen ist eine operative Begradigung der Nasenscheidewand und eine Verkleinerung der Nasenmuscheln durchzuführen.

Bei Kieferhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündungen
bietet sich eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten, je nach Ausmaß der Kieferhöhlen- oder Nasennebenhöhlenentzündung: Diese reicht von der Gabe von schleimlösenden Mitteln, Antibiotika, Kieferhöhlenspülungen bis hin zu Kieferhöhlen- und Siebbeinoperationen.Die unten beschriebenen chirurgischen Interventionsmaßnahmen sind im deutschsprachigen Raum teils umstritten, sie werden vornehmlich in den USA propagiert. Sie haben teilweise durchaus ihre Berechtigung, insbesondere bei angeborenen Rückverlagerungen der Zunge und des Unterkiefers. Oft liegt eine multi-level-obstruction vor, auf diese wird reagiert mit einer multi-level-surgery.

  • maxillomandibular advancement: Vorverlagerung des Unterkiefers durch Spaltung der Mandibula
  • Zungensuspension:  Zunge wird durch nicht resorbierbaren Faden, der an einer Schraube am Unterkiefer fixiert wird, nach vorne gezogen
  • Hyoidsuspension: Um den Zungengrund am Zurückfallen zu hindern werden Zungenbein (Hyoid) und Kehlkopf verdrahtet, sodass sich der Schlund öffnet. Schluckbeschwerden und Stimmveränderungen sind möglich. Veränderung des Gefühls am Kehlkopf.

Was können Sie tun?

Für Schnarcher und Schnurrer ist es wichtig, erste Maßnahmen sofort zu treffen.

  • Sie könnten folgende 10 Dinge angehen:      
  • Sie könnten Ihre Besonderheit endlich zugeben und akzeptieren  
  • Sie könnten Alkohol & Nikotin reduzieren, auch wenn es schwer fällt
  • Sie könnten Sport treiben und Stress vermeiden 
  • Sie könnten Ihr Schlafverhalten verbessern und Entspannung suchen
  • Sie könnten leichte Hilfen für Lagerung, Ohr, Nase oder Mund ausprobieren 
  • Sie könnten über Ihr schnarchen und deren Gründe nachdenken
  • Sie könnten durch Hilfen analysieren lassen ob Sie zur Apnoe oder Bruxismus neigen
  • Sie könnten zusammen mit Ihrem Partner ein Lösungsgespräch führen
  • Sie können ein Gespräch mit einem Bettberater zur Bettausstattung durchführen
  • Sie können ein Gespräch mit einem Schlafmediziner angehen

oder Sie tun gar nichts, dann werden Sie von den Folgen eingeholt und Konflikte auch mit der Arbeit und mit dem Partner sind vorprogrammiert.

Foto: Snoring man – couple in bed (Fotolia 40067522)